Vorweg möchte ich die Nutzung dieser Plattform erläutern und mögliche Wege kurz umreissen:
Wer sich ein umfassendes Bild meines beruflichen Werdegangs und meiner Person
machen will, scrollt einfach weiter. Es folgen Beschreibungen und Material mehrerer Stationen meiner
professionellen Tätigkeit – für einen persönlichen Eindruck
empfehle ich, jenen Weg einzuschlagen.
Die Navigation macht, was sie soll ...
Besuchern mit spezifischem Interesse oder weniger Zeit, lege ich die Navigation
nahe: so kann man an gezielter Stelle einsteigen und konkrete Abschnitte meiner Arbeit erkunden.
Diese Abschnitte enthalten ausserdem Galerien zu inhaltlich passenden Werkstücken.
Zum Start jedes Abschnitts – in der nebenstehenden Marginalie1 – stehen
dazu entsprechende Links.
Lebenslauf, Dokumente und Ähnliches befinden sich erwartungsgemäß im Bereich
»Über mich«.
Für einen Überblick auf Fakten und Daten zu meiner Person, empfiehlt es sich, dort
vorbeizuschauen. Hier gibt es auch alle erforderlichen Informationen, um mich zu
kontaktieren – wer nur schnell per mail
»Hallo« sagen will, kann das aber auch unkompliziert, über die entsprechende Schaltfläche
in der Hauptnavigation, erledigen.
Nicht unerwähnt soll ein technischer Aspekt dieser Seite bleiben: alles hier ist sorgfältig
handgeschrieben bzw. gecoded (Danke, Phoenix Code...)
– leider hat das noch keine KI für mich erledigt. Das bedeutet für Besucher dafür, daß hier
keinerlei, irgendwie gearteten Informationen gespeichert werden
– es gibt keine Cookies, Session IDs oder Tools, die dem Sammeln von Daten dienen.
Informationen über euer Verweilen auf
dieser Seite verbleiben exklusiv bei euch.
1
Eine Marginalie ist eine auf dem Rand einer Buchseite oder eines Manuskripts
platzierte Bemerkung, die einen Kommentar, Hinweis oder eine Korrektur zu einer Stelle des
Textes bietet. In übertragener Bedeutung bezeichnet »Marginalie« eine Nebensächlichkeit. Wikipedia
NOSTALGIE ODER REDESIGN.
PAPIER, BILD, SCHRIFT, TEXT
In der Tätigkeit als Mediendesigner spielt die Gestaltung von Printprodukten eine maßgebliche Rolle.
Dabei habe ich mich, neben herkömmlichen Werbemitteln, Flyern,
Postern, etc, in die Aufbereitung von Magazinen und hochwertigen
Printprodukten vertieft und pflege diese Leidenschaft, als freischaffender
Mediengestalter, weiterhin unvermindert.
Die professionelle Beschäftigung mit Inhalten in ihren verschiedenen Ausdrucksformen bietet
Freude und Abwechslung. Neben Layout und Satz nutze ich jede sich bietende Gelegenheit,
in professionellem Rahmen zu fotografieren, zu texten und mich mit
Menschen und ihren Geschichten persönlich und vielfältig auseinanderzusetzen.
Aufmacherausschnitt rolling pin 3
3
Ausschnitt eines Opening Spread zu einer Reportage über Stickstoff im Einsatz in der
Gastronomie. Erschienen im Fachmagazin rolling pin.
Abseits jeglicher, später folgender Chronologie soll hier das jüngste Werk meines Editorial Design
Werdegangs auch den Start in die folgende Serie an Arbeiten darstellen.
In sehr kooperativer und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit den Texterinnen Nina Wessely
und Stephanie Fuchs, wie mit dem Kunden »white panther« – in Person der Geschäftsführerin
Eva Keferböck – und nicht zuletzt mit Ingrid Flick,
entstand dieses hervorragende Druckwerk.
Mitte 2024 konnte das vollendete Buch »Plädoyer für das Unmögliche«
präsentiert und gefeiert werden und so ging auch diese schöne Zusammenarbeit erfolgreich über die Ziellinie.
Bewegter Eindruck – »Plädoyer für das Unmögliche«4
»Das Unmögliche zu erreichen, ist oft nur eine Frage der Perspektive.«
Ingrid Flick zu den »unmöglichen« Gebirgsgarnelen.
In dieser Zusammenarbeit genoss ich glücklicherweise das Vertrauen aller Beteiligten und konnte so auch
frei über die Gestaltung dieses Buches entscheiden – natürlich unter fortlaufendem, umfassendem
Austausch und im anhaltenden Einverständnis mit den Auftraggebern.
Diese Freiheit ist für mich, als Gestalter, natürlich eine große Freude und entsprechend glücklich
bin ich auch mit der Wirkung dieser Entscheidungen auf das Buch.
Die technische Abwicklung des Drucks mit der Druckerei Stiepel verlief ebenso in professionellem Rahmen
und Dank meiner Erfahrung in Erstellung von Büchern und Drucksorten, ohne Zwischenfälle
in guten, kompetenten Händen.
Somit ist meine offensichtliche Zufriedenheit mit dem Ergebnis auch schnell erklärt und gerne teile ich diese
Zufriedenheit – Eindrücke davon gibt es nun in folgender Slideshow:
Slideshow zum Buch »Plädoyer für das Unmögliche«5
5 Zum selber Blättern:
Ausgewählte, beispielhafte Doppelseiten aus dem Buch.
4
Eindruck des Buches »Plädoyer für das Unmögliche«, produziert für
white panther im steirischen Rottenmann. Für euch durchgeblättert. ;-)
Vom Einstieg ins Editorial Design zu Gestaltungswille und Artdirektion
In den Jahren als Mitarbeiter und in kreativer Verantwortung für das Branchenmagazin
»rolling pin«, durfte ich meine Liebe zu Typografie und Satz entwickeln
und ausleben. Dabei betreute ich das Magazin – wie das Reisemagazin »gourmetreise«
– durch mehrere Redesigns und konzeptionelle Veränderungen und war unter anderem auch für Gestaltung
und Konzept des Covers entscheidend mitverantwortlich.
In meiner Rolle als Artdirector des Magazins »rolling pin« verfiel ich einer hingebungsvollen
Liebe zu Weissraum, Satz und Typografie.
Im Folgenden übernahm ich weiters die künstlerische Postproduktion des Bildmaterials
und die technische Abwicklung des Druckprozesses mit dem Niederösterreichischen Pressehaus.
In jener Position zeichnete ich mich für über 40 Ausgaben in der kreativen Leitung
verantwortlich und hatte außerdem die große Ehre, ein junges und ambitioniertes Team beruflich wie
persönlich anzuleiten und schätzen zu lernen.
Covers: »rolling pin« und »gourmetreise«6
Dabei prägte die enge Zusammenarbeit mit Fotografen und Köchen, auch meine
beruflichen, wie privaten Interessen. Die zahlreichen, vielfältigen Erfahrungen rüsteten mich
schlussendlich auch für meine Selbständigkeit. In dieser Rolle betreute ich den »rolling pin«
noch für geraume Zeit – aus zweiter Reihe, in beratender und unterstützender Tätigkeit.
Alle von mir geschaffenen Arbeiten für »rolling pin« und »gourmetreise«
würden den Rahmen dieser Übersicht sprengen – deswegen hier der Versuch, eine repräsentative Auswahl
an Arbeiten anzuführen, die im Idealfall unterschiedliche Ansätze und Inhalte beschreibt.
Neben den Layouts soll dabei natürlich auch die Grafik nicht zu kurz kommen. Und weiters stammt die gesamte
Bildbearbeitung aus meiner Hand.
6
Eine kleine Auswahl aus über 40 Ausgaben – und Covers – die ich in meiner Tätigkeit zu
Gestaltung, Bildbearbeitung und Postproduktion betreut habe.
Slideshow zu Arbeiten am »rolling pin«7
7 Zum Blättern:
Beispiele aus Grafik und Layout - geschaffen im Rahmen der Arbeit an den Magazinen
»rolling pin« und »gourmetreise«. Ebendort veröffentlicht.
CONEMILL
Ambitioniertes Projekt wird periodische Publikation
Im Winter des Jahres 2014 übernahm ich die künstlerische Gesamtleitung und Artdirektion über ein
ambitioniertes Studentenprojekt. Vier enge Freunde hatten zu ihrem Abschluss des Medienlehrgangs
an der KF Uni Graz das Konzept zu einem periodischen Druckwerk ausgearbeitet, stießen in
der Produktion aber an unerwartete Grenzen.
Coverausschnitt »CONEMILL magazine«8
Mit umfassendem Redesign, der kompletten optischen Neuausrichtung, sowie einer
Erweiterung des ursprünglichen Teams, war »CONEMILL«
schliesslich neugeboren.
Sehr schnell mussten wir jedoch auch zunehmend mehr geschäftliche und weiterreichende, technische Belange
gründlich kennenlernen und erfolgreich bewältigen.
Kundengespräche, Inseratenverkäufe, Erstellung der Homepage und mobiler Apps, technische
Abwicklung von Produktion und Druck ...
Das Projekt umfasste bald zahlreiche Aspekte, übertraf die anfänglichen Erwartungen bei Weitem
und vermittelte einen Gesamteindruck, der in einen beachtlichen Erfahrungsschatz mündete.
In Rolle des Artdirectors durfte ich das Magazin sieben Ausgaben lang in seiner Gestaltung
begleiten und maßgeblich prägen.
Das CONEMILL Team in Vollbesetzung.9
Auch wenn wir uns Ende 2016 schliesslich dazu entschlossen, die Produktion vorläufig einzustellen, bin ich
weiterhin mit großer Leidenschaft im Magazingeschäft tätig und zehre von den vielseitigen Erfahrungen, die
wir mit CONEMILL sammeln durften:
8
Cover der letzten erschienenen Ausgabe des »CONEMILL magazine«. Foto und Konzept,
wie Layout von mir.
9
Ehre wem Ehre gebührt! CONEMILL v.l.n.r.:
Florian Wagner
Christoph Grabuschnig
Rainer Remling
Stephanie Fuchs
Wolfgang Hummer (hinten)
Nina Wessely und Philipp Wagner.
Slideshow zum »CONEMILL magazine«10
10 Zum Blättern: Beispiele aus Grafik und Layout -
geschaffen im Rahmen der Arbeit am »CONEMILL magazine«. Ebendort veröffentlicht.
Fisch - echt einfach
Süßwasserfisch – aufbereitet von Angela Hirmann für den Löwenzahn Verlag
Neben den zahlreichen Kochbüchern, die ich in meiner Zeit als Artdirektor beim rolling pin in
Layout, Bildbearbeitung und Produktion gestalten konnte, soll hier vor allem eines aus der selbständigen
Tätigkeit zur Geltung kommen:
Fisch – echt einfach
Cover zum Buch »Fisch - echt einfach«11
In Zusammenarbeit mit Köchin Angela Hirmann und den großartigen Fotografen
Wolfgang Hummer und
Ernst Preininger kümmerte
ich mich um Layout und Produktion dieses Buches. In gegenseitiger Abstimmung mit dem
Löwenzahn Verlag entstand in liebevoller
Arbeit dieses hervorragende Druckwerk.
Außerdem war es mir eine große Freude, Grafik und Illustrationen von
Fischen, sowie diverse Infografiken beizusteuern – mehr davon gibt es im noch kommenden Bereich
»Grafik« zu sehen.
11
Das Cover zum Buch »Fisch - echt einfach«. Mit Visualisierung des Leineneinbands.
Satz und Lithografie von mir, fotografiert von Wolfgang Hummer.
Das Buch selbst ist leider stets vergriffen.
Hier
kann man versuchen, es zu bekommen!
Slideshow zu Arbeiten am Buch »Fisch - echt einfach«12
12 Zum Blättern:
Beispiele aus Grafik und Layout - geschaffen im Rahmen der Arbeit am Buch
»Fisch - echt einfach«. Ebendort veröffentlicht.
falstaff Verlag
Produktionsverantwortung übersetzt Technik
Seit Ende des Jahres 2016 betreue ich diesen Ableger des falstaff Verlages –
»falstaff PROFI«.
Hierbei bin ich für reibungslose Produktionsabwicklung und Lithografie, wie technische Qualität, der an die
Druckerei gelieferten Daten, verantwortlich.
In diesem Aufgabenfeld konnte ich mein technisches Know-How vertiefen und mich auf neuem
Niveau mit dem Druckprozess und seinen Besonderheiten auseinandersetzen. Von vielen Gestaltern ungeliebt,
schätze ich diese Auseinandersetzung – belebt sie doch Gestaltungsprozess und produktives Umfeld,
in das er eingebettet ist.
Neben diesen fordernden und verantwortungsvollen Aufgaben bin ich außerdem mit der kreativen und technischen
Bildbearbeitung des gesamten Magazins betraut. In dieses anspruchsvolle Aufgabengebiet fällt somit auch die
optische Postproduktion des Covers, samt der ästhetischen Aufbereitung dieser Coverbilder.
Nicht zuletzt kann ich mich hier auch fotografisch verwirklichen ...
Cover der Ausgabe 01/22 des »falstaff PROFI«.13
Gerne nutze ich im Rahmen des Produktionsablaufes Gelegenheiten, das
Magazin mit meinen Fotos zu bereichern und derart auch Erfahrungen für die Auseinandersetzung mit
der Fotografie zu sammeln. Folgend gibt es mehr davon zu sehen ...
13
Cover der Ausgabe 01/22 des »falstaff PROFI«. Portraitfoto von Harald Irka,
von mir aufgenommen ... Mehr dazu im folgenden Bereich – »Fotografie«.
FOTOGRAFIE
LIEBE. IM MOMENT.
Licht und Schatten als Medium.
Mit dem Moment, als ich erstmals die väterliche Spiegelreflexkamera in den Händen halten durfte, erlag
ich der Faszination für dieses künstlerische Handwerk.
Die Auseinandersetzung mit den zahlreichen Aspekten des Fotografierens führte mich, über die
analoge Fotografie und die Entwicklung von digitalen Spiegelreflexkameras,
zu den zunehmend populärer werdenden spiegellosen Kameras.
Das Spannungsfeld aus Technik und Kreativität übt tatsächlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft
auf mich aus. Weiters darf ich so die Momente genießen, die ich abseits meines üblichen Arbeitsumfelds –
nämlich abseits von Bildschirmen und Tastaturen – an interessanten, eindrucksvollen Orten
produktiv verbringen kann.
Jede Etappe dieser Entwicklungen, und die damit einhergehenden Folgen für den kreativen
Prozess, verfolge ich mit lebhaftem Interesse und kindlicher Freude. Hinzu kommen außerdem die unzähligen
Erfahrungen – Studiosetup, künstliches Licht, die vielen verschiedenen Genres – die immer wieder für neue,
ungekannte Lern- und Arbeitsprozesse und somit für erweiterten Horizont und aufmerksame Wahrnehmung sorgen.
Getting close.14
Meine fotografische Tätigkeit ist durch meine Ausbildung am bewegten Bild –
in Form von Videografie und Animation geprägt. Vor allem in der Postproduktion
der Bilder kommt mir die Erfahrung der Videoproduktionen zugute – wird hier doch ungleich
mehr technischer Aufwand in die Nachbearbeitung und Stimmung von Bildern investiert. Diesen
Aufwand und die Liebe zum Prozess konnte ich in die digitale Entwicklung der Bilder
übertragen.
Wenig ist so befriedigend, wie menschliche Geschichten und Schicksale in diese erzählerische
Form zu bringen und vielleicht auch aufzuzeigen, daß wir trotz Unterschieden, Gemeinsamkeiten teilen
und erkennen können.
Zu guter Letzt möchte ich auch auf einen ganz entscheidenden Aspekt meiner fotografischen Tätigkeit
hinweisen: die Arbeit mit und am Menschen ist von großer Bedeutung für mich. Gerade die
Fotografie bietet hier einerseits, interessante zwischenmenschliche Interaktion und andererseits,
die Gelegenheit, Geschichten – von Menschen für Menschen – zu erzählen.
Richard Rauch. An Wirkungsstätte in Trautmannsdorf.15
Portrait
Über die Menschlichkeit
Also ist es natürlich kein Zufall, daß der erste Ausflug in die Fotografie unmittelbar zu dem von
mir heißgeliebten Genre der Portraitfotografie führt. Die Konzentration auf den Menschen
in dieser künstlerischen Form ist erfüllend, zugleich genügsam. Gezielt mit Licht und Schatten
arbeiten zu können eröffnet außerdem kreatives Potential - ohne daß diese Arbeit das Bild verfälschen soll.
Vielmehr soll der gesamte Prozess am Ende doch das Selbst zum Vorschein bringen, das dem Wesen
wahrhaftig entspricht. Ein Ziel so hoch und schwer zu erreichen, wie der Weg dahin fordernd,
aber schlussendlich lohnenswert ist.
Somit stellt die Portraitfotografie für mich eine hohe Kunst dar, an der ich selbst wachsen kann.
14
Getting close: Besuch am Hof in St. Anna am Aigen. Wunderbaren Ziegenkäse gibt's dort vom
Milchmädchen! Foto von Florian Wagner
15
Spitzenküche im südsteirischen Trautmannsdorf. Richard Rauch in seinem Revier. Im Hintergrund
die tatkräftig beteiligte Schwester Sonja Rauch.Geschwister Rauch
»The Other Side« Ausbrechen Papierskulptur gebastelt 2012
Slideshow – Portrait16
16 Zum Blättern:
Hier ein Eindruck an Portraits, die ich auf diesem fotografischen Weg schaffen durfte.
v.l.n.r. I. Sternekoch Juan Amador II + III. Susanne & Walter Schmid – der literwirt IV + V. Schauspielerin Sissi Noé VI. Organisationsberatung Heidi Fuchs VII. Ines Wohlmuther-Maier – Schloss Pichlarn VIII. Cover CONEMILL – Julia Rezak IX. Künstlerin Nina Markart X. Hair Artist Matthias Hutter XI.Harald Irka – am pfarrhof XII + XIII. Martin Klein – Hangar-7 XIV. Mörwald, Herzig, Tement
FOOD
Kunst. Schmackhaft.
Wer sich hierher durchgescrollt, oder einfach nur die gesammelten Arbeiten bisher durchgesehen hat,
kann sich inzwischen einen recht deutlichen Eindruck darüber machen, wo diese mehrheitlich gelagert sind.
Auch wenn ich mich nicht aktiv dazu entschieden habe und genauso gerne andere Aufträge und Projekte annehme,
spielt sich beruflich ein großer Teil meiner fotografischen Arbeit im Umfeld der Gastronomie ab. Diese Szene,
rund um Köche, Essen und Gastfreundschaft, ist lebhaft und zugleich im ständigen Wandel.
Pac Man?17
So ist es nur logische Konsequenz, daß ich die Szene auch fotografisch gerne begleite. Neben den
bereits erwähnten Portraits gibt es kaum Raffinierteres und Kunstvolleres, als die Teller von
begeisterten und detailverliebten Meistern ihres Faches, fotografieren und festhalten zu können.
Erneut spielt der gekonnte Einsatz von Licht und Schatten, aber außerdem eine
große Liebe zu allen noch so kleinen Details, eine entscheidende Rolle. Oft bringt die Erstellung
gelungener Bilder in diesem Genre eigene Herausforderungen mit.
So gilt es, trotz Kunstlichts, Einspiegelungen zu vermeiden. Zügiges Arbeiten ist sehr
oft erforderlich, da Speisen in der Regel schnell und unter Umständen unvorteilhaft auf Zeit reagieren.
Die anfallende Postproduktion dieser Werke erfordert wiederum ganz eigene Rücksichtnahme und folgt
speziellen Gegebenheiten.
All diese Besonderheiten führen allerdings auch zu einem sehr befriedigenden Arbeitsablauf
und machen mir, aus genau jenen bereits erwähnten Gründen, außerordentlich großen Spass.
Jeder kann sich beim Betrachten der folgenden Arbeiten selbst davon überzeugen und
vielleicht die Liebe erkennen, die alle Beteiligten ohne Vorbehalte in diese Bilder gesteckt haben:
17
Haubenkoch Rainer Maria Stranzinger, beim Anrichten eines wunderbaren Tellers.
Nach diesem bereits ausgiebigen Ausflug auf meinem Weg in die professionelle Fotografie, möchte ich mir dennoch
auch erlauben, noch ein kleines Extra hier anzuhängen. Da ich neben den beruflichen Aufgaben dieser Beschäftigung
auch leidenschaftlich gerne in meiner Freizeit nachgehe und nicht alle meine Bilder verkauft oder veröffentlicht
sind, soll hier diesen Werken eine kleine Bühne geboten werden.
Die folgenden Bilder zeigen also hauptsächlich das große Vergnügen an dieser Arbeit – genauso auch
in meiner Freizeit.
Nebel auf der Alm. Hirschegg, Steiermark.19
Die kommende Slideshow soll dabei einen Rundumblick darstellen, quer durch die zahlreichen Genres,
welche die Fotografie in all ihrer Unterschiedlichkeit bietet. Kurz zusammengefasst, möchte ich folgende
Ausdrucksformen bedienen:
Natürlich Schwarz-Weiss Fotografie, welche sich in meiner Beschäftigung oft mit der
ebenso hier enthaltenen Street Fotografie überschneidet. Beide Bereiche decken sich außerdem
gut in der Auseinandersetzung mit der Menschlichkeit, in den verschiedenen Formen und Ausdrücken.
Ausserdem darf die Landschaftsfotografie nicht fehlen. Dabei beschäftige ich
mich zusätzlich gerne mit der urbanen »Landschaft«, zu sehen in den hier untergemischten
Architekturfotografien und Stadtpanoramen.
Dazu übe ich mich in der Fotografie gerne an diversen Experimenten und Techniken – durch Teleskope
unsere Planeten, oder aus ungewöhnliche Perspektiven, mit interessanten Spiegelungen, oder einfach nur
gerade szenisch, auch journalistisch zu fotografieren.
Aber genug gelesen – endlich ausgewählte Bilder vom Rest meiner Fotografie:
19
Wanderung über Almwiesen in nebeliger, herbstlicher Atmosphäre. Im steirischen Hirschegg.
Aufgenommen 2019.
Slideshow – Stimmung20
20 Zum Blättern:
Bilder aus verschiedenen Genres – Ausdruck meiner Liebe zur Fotografie und der dadurch vermittelbaren
Stimmungen.
v.l.n.r. I. Der Anfang ist das Ende II. Begegnung auf Korsika III. Traunsee, Dämmerung IV. Bratislava Dächer V + VI Szenen, New York VII. Karnischer Höhenweg, Osttirol VIII + IX. London, Banksy X. Markt in Peking XI. Leuchtturm Texel, Niederlande XII. Brügge bei Nacht XIII. Metro, New York XV. MAS in Antwerpen XV. Oper in Graz XVI. Bobby Car, Unfallort
WEB DESIGN
Digital Electricks
Nun soll, nach allen bisherigen, analogen Betrachtungen, meine Auseinandersetzung mit der Entwicklung des
Internet, und in weiterer Folge von Mobiltelefonen, sowie von Tablets und anderen, zeitgenössischen
Formen des Medienkonsums näher in Betracht kommen.
Durch diese weit gefächerten Ausprägungen kann ich der Lust zu gestalten und an adäquater
Informationsvermittlung, vielfältig nachkommen und sammelte dabei natürlich Erfahrungen mit wordpress,
wie mit ähnlichen Content Managment Systemen (in zukünftigen Erwähnungen: CMS) – etwa
drupal, Joomla, oder Typo3.
Die unerwartete Überraschung in der Beschäftigung mit digitaler Aufbereitung von Inhalten für das Internet,
war schlussendlich doch der große Nutzen und Profit, den ich aus meiner Erfahrung in Layout und Produktion
von Drucksachen gesammelt habe.
Der differenzierte Zugang zu dieser Aufbereitung folgt – vor diesem Hintergrund – vielen altbewährten
Gestaltungsregeln und -merkmalen. Trotz aktueller, digitaler Möglichkeiten, bleiben diese historischen Erkenntnisse
unverändert funktionell und bieten Betrachtern den gewohnten Raum und die Ruhe, die wir an Papier zu schätzen
gelernt haben.
Um meinen Umgang mit Web Design näher zu veranschaulichen, soll diese Seite – gestaltungskompetenz.at
– ein repräsentatives Aushängeschild sein. Mit diesem Auftritt verfolge ich natürlich einen spezifischen Zweck,
der an ein medienaffines Zielpublikum gerichtet ist. Deswegen folgt nun auch ein kurzer, nerdiger Ausflug
in technische Überlegungen:
Diese Seite stellt eine beinahe nostalgische Umsetzung aus reinem HTML und CSS dar.
Es gibt hier weder javascript noch PHP, welches eine Datenbank bedient und damit Grundvoraussetzung für alle
CMS ist. Ohne die Nutzung eines CMS gibt es hier also auch keines der vielen käuflichen »Themes« –
die sich gerne ähneln und dieselben Trends wiederholen.
Jene Reduktion auf diese wesentlichen Gestaltungsprinzipien äußert sich als Konzentration auf die Erscheinung
der Seite und einer bedachten, zielorientierten Umsetzung.
Dieser Zugang zur Gestaltung stellt somit fast eine Antithese zu zeitgenössischen Instrumenten
des Internet dar. (zB. wordpress ...) Dass gängige CMS ein möglichst breites Spektrum an Wünschen
abdecken und bedienen wollen, führt folglich dazu, daß vielmehr in der »Konserve« drin ist,
als ich für spezifische Vorstellungen und Ideen, sowie deren konzentrierte Realisierung benötige.
Meine Erfahrung mit CMS, die der Erstellung von Homepages sehr dienlich
sind und die Arbeit in vielen Punkten erleichtern, ist somit oft getrübt.
Sobald es glitzert, explodiert und sich großzügig bewegt, handelt es sich dabei außerdem nicht um
»schlanken« Code – im Web Design das erstrebte Ziel, um Bandbreite zu sparen und
hohe Geschwindigkeit zu gewährleisten.
Trotz dieser Schattenseiten schätze ich die nützliche Hilfe dieser CMS im Web Design sehr. Gerade
wordpress hat sich den vielgeschätzten Platz hoch verdient – auch ich habe mich genau dort oft gesonnt.
Die Idee zu diesem Webauftritt gleicht aber jenen, denen ich in jeglicher Gestaltungsarbeit gerne folge:
Weniger ist mehr.
Ich schätze Reduktion als wertvolles Gestaltungselement – die Besinnung auf Inhalte, bis hin zu beruhigtem
Minimalismus und zu traditionellen Herangehensweisen.
Auf gestaltungskompetenz.at kann man allerdings auch ohne viele Worte herumklicken, um einen
Eindruck zu erhalten. Selbiges gilt nämlich auch für die Screenshots und Erläuterungen zum Web Design. Um
sich ein tatsächliches Bild der Arbeiten zu verschaffen, ist es sicherlich ein kluger Ansatz, diese einfach
zu besuchen.
Further content in progress ... thx for your patience!
Weitere Inhalte sind in Arbeit – Danke für dein Verständnis
und die Geduld!